Das Bronchuskarzinom

Das Bronchuskarzinom ist die häufigste bösartige Erkrankung weltweit (12-25% aller bösartigen Tumoren). In einer Sterbestatiskik von 1912 konnte man hingegen nur in 0.5% der obduzierten Patienten ein Bronchuskarzinom nachweisen, da kaum geraucht wurde!

Allein in der Schweiz gibt es jährlich zirka 2800 Todesfälle - das ist mehr als an AIDS, harten Drogen, Alkohol, Verkehrsunfällen, Morden und Selbstmorden zusammen sterben.
Bei weitem die Hauptursache ist Nikotingenuss (ca. 90% aller Fälle; ein Paket pro Tag über 20 Jahre hindurch geraucht, erhöht das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, gegenüber Nichtrauchern um das 60-fache). Sehr selten entsteht ein Bronchialkarzinom spontan (wahrscheinlich durch genetische Veranlagung), durch natürliche Radongasbelastung wie in einigen Dörfern im Kanton Bern, Feinstaub, Benzolverbindungen, Chrom, Nickel oder Arsen.

Männer sind im Verhältnis 3:1 häufiger als Frauen betroffen, allerdings besteht eine deutliche Tendenz zum Ausgleich im Auftreten.